Ich bin ein Titel. Klicken Sie mich doppelt an.

HERR DER FLIEGEN

 

 

 

WILLIAM GOLDING

Bearbeitung  Daniel Wahl

 

Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und dem Atlantic Forum e.V.
Premiere 9. September 2007 im Schauspielhaus

 

Regie Daniel Wahl

Bühne und Kostüme Viva Schudt

Musik Benjamin Brodbeck

 

Es spielen:

Tobias Behr, Chris Berger, Jacqueline (Jacky) Bethcke, Marco Blozys, Justin Bötel, Tanja Brandt, Georgios Brockmöller, Esma Cerit, Ronja Conrad, Lino Duus, Fritz Finne, Leila Frieling, Peter-Lasse Giertzuch, Eva und Julia Hambach, Godje Hansen, Moritz Hisznauer, Rosa Hornung, Anika Joneleit, Sachar Kuksin, Sina Kessi, Lisa Klöppner, Felix Kruse, Malou Lardon, Clara Mannhardt, Ivan Matic, Milad Mirbaz, Lukas Pahlke, Assawin Phobunma, Vladik Repkin, Marie Roth, Dmitriy Savko, Johanna Schütt, Rieke Vedova, Marika M.D. Williams, Igor Wolff, Meo Wulf

 

 

In "Herr der Fliegen", William Goldings Parabel auf die Brüchigkeit der Zivilisation, werden Kinder zu Killern.

 

ERSTMALS IN SEINER GESCHICHTE ERÖFFNEN SCHÜLER DIE NEUE SAISON AM ALTEHRWÜRDIGEN HAMBURGER THEATER!!!

 

40 Jugendliche aus 24 Hamburger Schulen führten unter der Regie von Daniel Wahl den Jugendbuchklassiker "Herr der Fliegen" von William Golding auf.

 

Radikale Reduktion, betonte Körperlichkeit

Regisseur Wahl entschied sich für ein Stück, das sich auch mit jugendlichen Laiendarstellern gut aufführen lässt. Von 13- bis 19-Jährigen, die bislang wenig Berührungspunkte mit dem Theater hatten, lassen sich weniger nuancierte Gefühlsdarstellungen erwarten als unerschöpfliche Energie.

Der Regisseur modelte das Stück komplett um, reduzierte radikal die Dialoge, dampfte komplexe Plot-Passagen ein und entindividualisierte Goldings differenzierte Charaktere passagenweise zu zwei im Chor skandierenden Gruppen, von denen eine aussieht wie eine Rugbymannschaft. Heraus kam eine verfremdete, sehr persönliche Variante der alten Geschichte.

Besonders beeindruckend sind die choreographisch komplexen Passagen, in denen 40 Darsteller abwechselnd Szenen aus dem Buch vortragen. Das Stück wechselt in diesen Momenten von der dargestellten zur erzählten Performance.

Ob das Stück pädagogisch ein Erfolg war? Fest steht, dass der "Herr der Fliegen" an diesem Abend eine ganze Menge Jugendliche für das Theater begeistert hat.  Spiegel Online